Amt der Oö. Landesregierung
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Bewegung beflügelt

"Bewegung beflügelt" soll Kinder und Eltern mit einer Fülle von Bewegungsanregungen und Wissensvermittlung zu ergonomischem Alltagsverhalten unterstützen.

Haltungs- und Bewegungsberatung

Die Haltungs- und Bewegungsberaterinnen und -berater des Landes besuchen im Rahmen der Schulgesundheitspflege alle öffentlich-rechtlichen Volksschulen (ausgenommen die VS der Statutarstädte Linz, Wels und Steyr). Die Teilnahme an diesem Präventionsangebot, das von der Abteilung Gesundheit betreut wird, ist für Schulen kostenlos.

Mädchen hüpft in die Höhe

Bewegungsfreude ist der Motor für ein aktives und gesundes Leben!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Team der Haltungs- und Bewegungsberatung setzt im Rahmen des Unterrichtsfaches "Bewegung und Sport" regelmäßig Impulse aus den Bereichen

  • Ergonomie
  • Körperwahrnehumg
  • Koordination
  • Kraft/Ausdauer
  • Freies Modul (spezielle Schwerpunkte, eingehen auf Lehrerwünsche, aktuelle Klassenbedürfnisse)

Zielgruppen sind Volksschulkinder, Lehrkräfte und darüber hinausgehend auch die Eltern (Eltern-Kind-Broschüre "Bewegung beflügelt", Botschaften über Kinder an die Eltern, etc.).

 

Gesundheitstipp zum Ansehen

Haltungs- und Bewegungsberatung in Volksschulen

Die Haltungs- und Bewegungsberaterinnen und Bewegungsberater stellen ihre Tätigkeit vor.

Redaktion: Frank Witte

Regie: Frank Witte

Kamera: Stefan Fischer

Schnitt: Leonhard Felhofer

Dauer: 3 Minuten 59 Sekunden

 

Wie kann ich Bewegung sinnvoll, gesund und lustig gestalten? Welche Fähigkeiten sollen geschult werden? Wie sieht ergonomisch richtiges Schulalltagsleben aus? Die Bewegungsexpertinnen des Landes sind unterwegs, vollgepackt mit Infos, Ideen und Bewegungstipps für Kinder und Lehrer.

OT: Marlies Eisschiel, Bewegungstrainerin: Alle Volksschulen, 5 Stunden im Jahr

OT: Dr. Petra Wallentin, Allgemeinmedizinerin, Schul- und Sportärztin: Gesundheitsorientierte Bewegung, Freude an Bewegung

Gefängnisausbruch: Das Klettern über die Gefängnismauer ist für die Kinder ein Hit. Es gelingt nicht immer gleich, aber sie bekommen es schnell heraus, wie man es richtig macht. Mit kleinen Schritten und etwas zurücklehnen. So geht es am Besten.

Auf einer anderen Station an der Sprossenwand heißt es auf eine Schrägbank hinaufklettern und durch die Reifen ohne sie mit dem Körper zu berühren. Klettern ist heraufordernd, macht Spaß und stärkt spielerisch die Rumpfmuskulatur.

Die Schlangengrube ist gefährlich: Nur nicht drauftreten auf die Schlangen, das würde einem nicht bekommen. Also nichts wie durch - eine spannende Form, die Auge-Bein-Koordination zu schulen.

Das Seilspringen alleine geht schon ganz gut, aber wie funktioniert es gemeinsam? Seilspringen kann kreativ verändert und daher vielseitig eingesetzt werden. Es erfordert Koordination - Reaktionsfähigkeit, Rhythmus - und auch Ausdauer.

Spüre deine Füße und kräftige deine Fußmuskeln. Schnapp dir ein paar Schwämme und versuche, auf ihnen ein Stück Boden zu überqueren oder ihnen gezielt auszuweichen. Der Fuß lässt sich übrigens wie eine Hand einsetzen. Also nichts wie hinein in den Kübel mit den Schwämmen. Hier lassen sich die Kinder auch dekorieren und schulen dabei auf lustige Art und Weise ihre Körperspannung.

Für die Körperhaltung lässt sich etwas tun: Wie mit "der Brücke im All": Das Becken ganz nach oben und den Körper mit dem Ball umkreisen. Oder Hubschrauber spielen: einfach quer über die Bank legen, sich ausstrecken und die Körperspannung halten.

Ein tolle Training ist der "Superman": In Bankstellung gehen, die Blicke zu Boden richten und das linke Bei sowie den rechten Arm gerade ausstrecken. Natürlich immer auch gegengleich.

Auch das richtige Heben will gelernt sein: Also die Knie und Hüfte beugen und die Wirbelsäule gerade. Die Bandscheiben werden es euch danken. Der Knochenmaxl zeigt es vor.

Dieser Schulweg ist freilich etwas ganz besonderes: Zuerst die Schultasche richtig angepasst geht es durch den Sumpf, hinauf auf den Hügel und dann über die steile Wand. So wird eine Schultasche übrigens nicht getragen. Sie soll eng am Rücken anliegen. Beide Träger müssen gleich lang sein und die Oberkante ist auf Schulterhöhe. Und noch etwas: Sie darf 12 Prozent des Körpergewichts nicht überschreiten.

 

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