Amt der Oö. Landesregierung
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Die Sonne und ihre Schattenseiten

Sie freuen sich auf ausgedehnte Sonnenbäder im Urlaub oder daheim. Sonnen entspannt, sorgt für gute Laune und ist in Maßen genossen durchaus gesund.

Gefahren der Sonne

Wer sich zu lange der Sonne aussetzt, riskiert einen Sonnenbrand. Durch starke Sonneneinwirkung kann es auch zu einem Sonnenstich und Hitzekollaps kommen. In großer Höhe oder in südlichen Breitengraden ist die Sonneneinstrahlung noch stärker. Ein Sonnenbrand ist nicht nur unangenehm und unansehnlich, sondern auch gefährlich. Jeder Sonnenbrand schadet Ihrer Haut, lässt sie vorzeitig altern und erhöht das Hautkrebsrisiko!

Ein Mädchen liegt in der Sonne am Strand - Foto: yanlev - Fotolia

Kinder sollten sich nie ohne Kopfbedeckung in der Sonner aufhalten.

Sonnenbad als Wohltat

Damit das Sonnenbad zur Wohltat wird:

  • Verwenden Sie ein auf Ihren Hauttyp abgestimmtes Sonnenschutzmittel mit hohem Lichtschutzfaktor. Je heller die Haut ist, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein.
  • Das Sonnenschutzmittel sollte bereits eine halbe Stunde vor dem Sonnenbaden aufgetragen werden. Die meisten Produkte sollten während des Tages mehrmals nachgecremt werden.
  • Vorsicht, Sonnenbrand wird auch unter Wasser hervorgerufen! Wenn Sie schwimmen oder Wassersport betreiben, sollten Sie sich daher noch häufiger eincremen. Dies gilt auch für viele wasserfeste Produkte.
  • Achten Sie auch auf Lippenpflege mit ausreichendem Lichtschutzfaktor.
  • Kopfbedeckung und Sonnenbrille bieten zusätzlichen Schutz. Ein Sonnenhut spendet Schatten für das Gesicht und schützt vor einem Sonnenstich. Achten Sie bei der Sonnenbrille auf Gläser mit guter UV-Abschirmung.
  • Vermeiden Sie lange Sonnenbäder! Gut eingecremt werden Sie auch im Schatten braun! Die Schattenbräune ist gesünder und länger anhaltend.
  • Lassen Sie sich Zeit, sich an die Sonne zu gewöhnen. „Sonnen“ Sie sich anfänglich nur im Schatten.
  • In der Mittagszeit, wo die Sonneneinstrahlung besonders intensiv ist, sollten sich auch Sonnengewöhnte nur im Schatten aufhalten.
  • Wenn Sie trotz allem einen Sonnenbrand haben, gilt: Weg von der Sonne, bis der Sonnenbrand abgeheilt ist. Kühlen Sie die betroffenen Stellen mit feuchten Umschlägen. Verwenden Sie Gels und Salben mit kühlender Wirkung. Trinken Sie reichlich. Bei Verbrennungen oder zusätzlichen Symptomen eines Sonnenstichs (Kopfschmerzen, Erbrechen, Fieber oder Schüttelfrost) kontaktieren Sie umgehend einen Arzt.
  • Sonnenallergiker sollten ihre Haut besonders langsam an die Sonne gewöhnen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt über vorbeugende und vorbereitende Maßnahmen bei Sonnenallergie.
  • Bestimmte Medikamente (beispielsweise bestimmte Antibiotika) können unter Sonneneinstrahlung zu unerwünschten Hautreaktionen führen. Beachten Sie den Beipackzettel Ihres verordneten Medikaments oder informieren Sie sich bei Ihrem Arzt oder Apotheker.

Sonnenschutz bei Babys und Kindern

  • Die Baby- und Kinderhaut ist um vieles empfindlicher als die Haut von Erwachsenen und ist daher besonders schutzbedürftig!
  • T-Shirt bzw. zweckmäßige Kleidung und Sonnenhut oder Schirmkappe sind der beste Sonnenschutz für Kinder! Kinder sollten sich niemals unbekleidet und nicht ohne Kopfbedeckung in der Sonne aufhalten.
  • Vergessen Sie nicht auf Sonnenbrillen, da gerade bei Kindern Augenentzündungen sehr unangenehm sein können.
  • Kinder verlieren beim Herumtoben in der Sonne viel Flüssigkeit. Ausreichend trinken ist ganz wichtig.
  • Die freien Körperregionen sollten mit einem Sonnenschutzpräparat, welches einen besonders hohen Lichtschutzfaktor aufweist, eingecremt werden. Je höher der Lichtschutzfaktor, desto besser ist der Schutz. Es gibt spezielle Sonnenschutzprodukte für Kinder, die extrem wasser- und schweißfest sind und nur einmal pro Tag aufgetragen werden müssen. Bei besonders sensibler Haut wie beispielsweise bei Kindern mit Neurodermitis oder Allergien wird Sie Ihr Arzt oder Apotheker beraten, welches Sonnenschutzprodukt für Ihr Kind am besten geeignet ist.
  • Auch mit Sonnenschutz sollten sich Kinder keinesfalls zu lange in der Sonne aufhalten. Verbringen Sie die sonnenintensiven Mittagsstunden mit Ihren Kindern jedenfalls im Schatten. Babys und Kleinkinder sollten überhaupt nicht der prallen Sonne ausgesetzt sein.

Weitere Tipps rund um den Urlaub und das Reisen bietet die Broschüre "Sommer - Sonne - Reisezeit"

 

Broschüre zum Herunterladen

Sommer-Sonne-Reisezeit

Ein medizinischer Ratgeber für zu Hause und ferne Länder