Amt der Oö. Landesregierung
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22. März 2018

Besser versorgt bei Herzschwäche

In Oberösterreich leiden nach Schätzungen rund 18.500 Menschen an einer chronischen Herzschwäche. Um diese Patientinnen und Patienten besser zu betreuen und zu beraten, haben Land und OÖGKK ein neues Versorgungskonzept entwickelt – die Integrierte Versorgung für Menschen mit Herzinsuffizienz.

Trotz laufender Behandlung müssen viele Patientinnen und Patienten mit chronischer Herzschwäche wiederholt ins Spital aufgenommen werden, weil sie Medikamente unregelmäßig einnehmen oder Warnzeichen einer Verschlechterung nicht erkennen. Das neue Versorgungskonzept soll Wiederaufnahmen ins Spital und Risiken minimieren.

Ziel ist die bessere Vernetzung aller Partner entlang des Betreuungsprozesses – Angehörige, mobile Pflegedienste, Allgemeinmediziner/innen, Fachärztin/Facharzt und Krankenhaus – und damit eine verstärkte Überwachung der Patientinnen und Patienten. Auch Doppeluntersuchungen können vermieden werden. Die Betroffenen werden besonders geschult und auch ihre Angehörigen bestmöglich unterstützt. Damit wollen wir auch die Lebensqualität von Menschen mit chronischer Herzschwäche steigern.

Im Rahmen eines 2017 gestarteten Pilotprojektes in den Regionen Linz, Linz-Land, Rohrbach und Urfahr-Umgebung wird derzeit das Konzept auf Praxistauglichkeit und Akzeptanz getestet. Die positiven Auswirkungen sind bereits erkennbar. Patientinnen und Patienten, die am Pilotprojekt teilnehmen, kommen gegenüber früher weniger häufig ins Krankenhaus.

 

Portrait Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander (Quelle: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR)

Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander

Landesrätin Mag.a Christine Haberlander informiert über aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik.

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