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03. September 2018

Großes Interesse an Medizinstudium in

Das Interesse an einem Medizin-Studienplatz an der Johannes Kepler Universität war heuer mit fast 1.300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Aufnahmetest so groß wie nie. Ab Oktober werden 180 statt wie bisher 120 Plätze in Linz angeboten. Die Mehrzahl der Studienanfänger/innen (44,4 Prozent) kommt aus Oberösterreich.

Das zeigt, dass die Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher das heimische Studienangebot zu schätzen wissen. Dieses wohnortnahe Studieren ist für die Versorgung mit Ärztinnen und Ärzten am Standort Oberösterreich besonders wichtig. Wer zum Studieren nicht weggehen muss, bleibt seinem Heimatbundesland verbunden. Dadurch besteht eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass die hier ausgebildeten Medizinerinnen und Mediziner später auch am Standort Oberösterreich praktizieren.

 

Um die angehenden Ärztinnen und Ärzte weiterhin in Oberösterreich zu halten, müssen wir kontinuierlich in die Weiterentwicklung unseres Studienangebots und in die Attraktivität des Medizinstandortes Oberösterreich investieren. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist der Ausbau von 120 auf 180 Studienplätzen. Erstmals werden 60 Studierende ihre Ausbildung vollständig an der JKU absolvieren. Bisher mussten Studierende die ersten vier Semester in Graz absolvieren. Auch ein Bachelor-Master-Studium, das österreichweit viele Alleinstellungsmerkmale aufweist, trägt zur hervorragenden Ausbildung und zur Attraktivität des Ausbildungsstandortes bei. Damit ist der Medizin-Ausbildungsstandort Oberösterreich für die Herausforderungen der Zukunft gut gerüstet.

Portrait Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander (Quelle: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR)

Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander

Landesrätin Mag.a Christine Haberlander informiert über aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik.

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