Amt der Oö. Landesregierung
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11. Dezember 2018

e-Medikation: Sicherheit und Qualität in der Behandlung

Im Dezember 2018 beginnt die schrittweise Einführung der e-Medikation in Oberösterreich. Die Erfassung und Bereitstellung der Medikamenten-Daten bedeutet Sicherheit und eine Steigerung der Behandlungsqualität für Patientinnen und Patienten.

Denn wer mehrere Medikamente gleichzeitig einnehmen muss, kann schnell den Überblick verlieren. Um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden, werden von Ärzten verordnete und in der Apotheke ausgegebene Medikamente daher künftig in der e-Medikationsliste der Patientin/des Patienten für ein Jahr gespeichert. Behandelnde Ärztinnen und Ärzte – vom Hausarzt bis zur Notaufnahme – können diese Medikationsliste einsehen und haben somit eine bessere Entscheidungsgrundlage für Diagnostik und Therapie. Auch Apothekerinnen und Apotheker können mit Erlaubnis ihrer Kunden Einblick nehmen und etwa bei der Ausgabe von verordneten oder rezeptfreien Mitteln vor Wechselwirkungen warnen. Beim Aufnahmeprozess in Krankenanstalten unterstützt die umfassende Medikationsliste bei der Anamnese.

 

Mit der e-Medikation setzen wir den gemeinsamen Weg fort, unser Gesundheitssystems zum Wohl der Patientinnen und Patienten weiterzuentwickeln. Denn dadurch werden die unterschiedlichen Akteure im Gesundheitswesen besser vernetzt und rücken näher zusammen.

 

Portrait Gesundheitslandesrätin Mag.a Christine Haberlander (Quelle: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR) (Quelle: FOTOKERSCHI.AT/KERSCHBAUMMAYR)

Gesundheitslandesrätin LH-Stv.in Mag.a Christine Haberlander

Landesrätin Mag.a Christine Haberlander informiert über aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik.

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